JCM Europa

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Der JCM-Ansatz

JCM untersucht Probleme, denen alle drei Glaubensgemeinschaften gegenüberstehen. Indem wir unsere Haltung ihnen gegenüber erforschen, können wir dazu beitragen, Gemeinsamkeiten zu definieren, und Unterschiede anzuerkennen.

Da JCM auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und Respekts arbeitet, werden keine gemeinsamen öffentlichen Stellungnahmen oder Resolutionen abgegeben. Jedem steht es frei, das Gelernte und Erfahrene mit zurück in die Heimatgemeinde zu nehmen.

Der für die Konferenz charakteristische gruppendynamische Prozeß entsteht durch Referate, Gesprächsgruppen und andere Kommunikationsformen, einschließlich kreativer Gruppenarbeit, Kunst oder Drama.

Am Ende der Woche werden die Gottesdiensten aller drei Religionen gefeiert, zu denen die Konferenzteilnehmer aller Glaubensrichtungen eingeladen sind. Hierbei steht es dem Einzelnen frei, sich in ihnen in der Weise einzubringen, wie er/ sie sich hierzu in der Lage fühlt. Abgesehen von den Gottesdiensten teilen wir miteinander auch Zeiten der Stille und der Meditation und studieren gemeinsam die wichtigsten Texte unserer Traditionen.

JCM-Konferenzen werden von VertreterInnen der drei Glaubensgemeinschaften organisiert, die jede Mühe aufwenden, um sicherzustellen, dass die spezifischen Bedürfnisse und Empfindlichkeiten jeder Gemeinschaft berücksichtigt werden. Während der Konferenz gilt den Speiseerfordernissen und Gebetszeiten besonde Beachtung. Fehler sind unvermeidlich, und die Teilnehmenden sind eingeladen, sie so bald wie möglich den Organisatoren der Konferenz mitzuteilen.

JCM beschäftigt keine hauptamtlichen Mitarbeiter, sondern die Konferenzen werden vollständig durch ehrenamtliche Unterstützer organisiert. Getragen wird die JCM-Konferenz durch folgende Organisationen: Das Leo Baeck College - Centre of Jewish Education in London, die Deutsche Muslim-Liga in Bonn, das Bendorfer Forum e.V., die Ökumensiche Werkstatt Wuppertal und das Centre for the Study of Islam & Christian-Muslim Relations der Universität Birmingham.

JCM-Konferenzen stehen allen Angehörigen der drei Glaubensgemeinschaften offen, die bereit sind, sich auf einen Dialog einzulassen, der vom gegenseitigen Respekt, Offenheit und Verantwortung gegenüber dem Anderen gekennzeichnet ist.